Unser Altarfenster 
Zu den letzten Worten aus dem Matthäusevangelium
hat der Künstler Will Torger auf 52 qm Glasfläche
ein Bild erschaffen, das die Menschen fasziniert.
Wer den schlichten Kirchraum aus der Jahre 1955
zum ersten Mal betritt, kann an sonnigen Tagen
damals wie heute ein ergreifendes Farbenspiel bewundern.

Das Bild zeigt vier Menschen, die auf unterschiedliche Weise beten.
Vielleicht hebt eine Figur voller Begeisterung die Hände?
Wiederum neigt sich der Blick einer anderen Gestalt nach unten.
Sie suchen in ihrer jeweiligen Stimmung Kontakt zu Jesus Christus.
Dieser hält die Hände zum Segen ausgebreitet über alle.
Am Vormittag im Gottesdienst kann die Sonne direkt durch
ihn hindurch scheinen. Und die Strahlen erreichen dann
die betenden Menschen im Fenster und im Kirchraum.

Der Liederdichter Paul Gerhardt schreibt in seinem Lied
„Ist Gott für mich, so trete“ in der letzten Strophe:

„Mein Herze geht in Sprüngen
und kann nicht traurig sein,
ist voller Freud und Singen,
sieht lauter Sonnenschein.
Die Sonne, die mir lachet,
ist mein Herr Jesus Christ;
das was mich singen machet,
ist, was im Himmel ist.“

„Und siehe,
ich bin bei euch
alle Tage
bis an der Welt Ende.“
(Matthäus 28,20)

mehr